
Warum diese Tour
Dieser Klettersteig ist der Klassiker Innsbrucks und führt über mehrere Gipfel der Nordkette, der Skyline und dem Wahrzeichen der Stadt.
Die Tour
Der Innsbrucker Klettersteig zählt zu den schönsten Gratklettersteigen der Alpen. Über mehrere Gipfel hinweg verläuft die Route direkt über der Skyline Innsbrucks und verbindet eindrucksvolle Tiefblicke auf die Dächer Innsbrucks mit der wilden Landschaft des Karwendels.
Technisch bewegt sich die Route meist im Schwierigkeitsbereich C. Die eigentliche Herausforderung der Tour liegt jedoch weniger in einzelnen Schlüsselstellen als vielmehr in ihrer Länge. Die vielen Auf- und Abstiege summieren sich, die Gipfel wollen einzeln verdient werden und auch die Konzentration sollte bis zum letzten Meter nicht nachlassen.
Nach 3 bis 4 Stunden erreicht man das Ende des ersten Teiles des Klettersteiges und entscheidet dort, ob Zeit und Fitness noch reichen für den etwas anspruchsvolleren Teil zwei.
Highlights
- sehr gute Erreichbarkeit
- einzigartiges Ambiente zwischen Stadt und Wildnis
- Besteigung mehrer Gipfel
- gute Einkehrmöglichkeiten nach der Tour mit Stadtblick
Inkludiert
- Führung durch staatlich geprüften Bergführer
- Leihausrüstung
Nicht inkludiert
- Seilbahnticket
- evtl. Parkgebühren
- evtl. Seilbahnticket des Guides
Anforderungen
- Kondition für 1000 Höhenmeter zügiges Wander im Gebirge - Trittsicherheit, Schwindelfreiheit - erste Klettersteigerfahrung von Vorteil oder genügend Sportlichkeit und Talent vorhanden
Treffpunkt & Ablauf
- Treffpunkt
- Kassa Talstation Nordkettenbahn
- Treffzeit
- 08:30
- Start
- Hungerburg
- Rückkehr
- ~ 17:00
Ablauf
Nach dem Ausrüstungscheck bei der Talstation der Nordkettenbahn fahren wir mit der Gondel zum Hafelekar. Nach einer kurzen Wiederholung der Klettersteigtechniken erfolgt der Einstieg in den Steig. Über die Seegrubenspitze, die Kaminspitzen und den Kemacher führt die Route ständig auf und ab entlang der Nordketten-Gratlinie.
Am Langen Sattel bietet sich die ehrliche Entscheidung, ob noch genügend Reserven für den zweiten Teil vorhanden sind. Wer weiterklettert, wird mit weiteren luftigen Gratpassagen und zusätzlichen Gipfeln belohnt.
Nach dem Ausstieg erfolgt der lange Abstieg zurück zur Seegrube. Spätestens bei Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse fällt der Blick unweigerlich noch einmal zu den Gipfeln zurück, die man gerade überschritten hat – und meist auch schon auf die nächsten Ziele.
Anreise
Öffentliche Anreise vom Zentrum Innsbrucks sehr gut möglich mit der Bus-Linie J oder Hungerburgbahn.
Gut zu wissen
Parken auf der Hungerburg bei der Talstation der Bergbahn nur mit Freizeitticket gratis.
Eindrücke

